{"id":2389,"date":"2017-02-27T21:00:44","date_gmt":"2017-02-27T20:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/?page_id=2389"},"modified":"2017-03-13T17:50:10","modified_gmt":"2017-03-13T16:50:10","slug":"geschichte-der-gemeinde","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/kreuzkirche\/geschichte-der-gemeinde\/","title":{"rendered":"Geschichte der Gemeinde"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2687\" data-permalink=\"https:\/\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/kreuzkirche\/geschichte-der-gemeinde\/saal-mildenau\/#main\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg?fit=2225%2C1565&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2225,1565\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Saal Mildenau\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg?fit=720%2C506&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-2687 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg?resize=300%2C211\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg?resize=300%2C211&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg?resize=768%2C540&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg?resize=1024%2C720&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg?w=1440 1440w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Saal-Mildenau.jpg?w=2160 2160w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2688\" data-permalink=\"https:\/\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/kreuzkirche\/geschichte-der-gemeinde\/mildenau-ii\/#main\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?fit=4604%2C2872&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"4604,2872\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Mildenau II\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?fit=720%2C449&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-2688 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?resize=300%2C187\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?resize=300%2C187&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?resize=768%2C479&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?resize=1024%2C639&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?resize=436%2C272&amp;ssl=1 436w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?w=1440 1440w, https:\/\/i0.wp.com\/emk-koenigswalde.de\/2015EmK\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Mildenau-II.jpg?w=2160 2160w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Anfang ist untrennbar mit den Namen Paul Mauersberger und Max Nestler verbunden.<br \/>\nErsterer kam w\u00e4hrend seiner Dienstzeit beim Milit\u00e4r in Grimma zum lebendigen Glauben an den Herrn Jesus. Mit seinem Freund Max Nestler, der kurze Zeit sp\u00e4ter zum Glauben kam, fanden sie in der jungen K\u00f6nigswalder Methodistengemeinde herzliche Aufnahme und ihre geistliche Heimat.<br \/>\nAm 27. Januar 1905 fand dann die erste Stubenversammlung in Mildenau statt.<br \/>\nIn der gro\u00dfen Bauernstube bei Albin und Anna Mauersberger hatte die kleine Schar, die schnell gr\u00f6\u00dfer wurde, einige Jahre einen Zufluchtsort. Das kann man w\u00f6rtlich nehmen, da zu dieser Zeit seitens der politischen und der kirchlichen Gemeinde starker Druck auf kleinere Gemeinschaften ausge\u00fcbt wurde. Regelm\u00e4\u00dfige Versammlungen fanden ab 1907 statt, zu denen zwischen 70 und 100 Besucher zugegen waren. Auch eine gro\u00dfe Bauernstube ist f\u00fcr so viele Menschen zu klein. Es muss oft recht eng gewesen sein. Darum beschloss man um 1912 einen Versammlungsraum zu errichten. Aber so einfach war das nicht, hatte doch schon beim ersten Bauantrag die Beh\u00f6rde wegen \u201eMinderj\u00e4hrigkeit\u201c der Antragsteller abgelehnt.<br \/>\nDas Grundst\u00fcck stellte Oswald Mauersberger, der Vater von Paul und Arno Mauersberger zur Verf\u00fcgung. Er lie\u00df dann auch das Haus in seinem Namen f\u00fcr die Gemeinde bauen, obwohl er nie dieses Haus betreten hat und auch nicht zur Gemeinde geh\u00f6rte.<br \/>\nEs durfte auch kein Saal gebaut werden, sondern nur Zimmer.<br \/>\nDie Zwischenw\u00e4nde waren aber so konzipiert, dass sie ohne Beein-tr\u00e4chtigung der Statik im Fr\u00fchjahr 1914 entfernt werden konnten. Eingeweiht wurde das Haus am 26. Oktober 1913. Baubeginn war im Sommer 1913. Der Saal wurde dann am 17. Mai 1914 offiziell eingeweiht.<br \/>\nViele Jahre wurde dieses Haus zur Heimat f\u00fcr die Gemeinde.<br \/>\nAuch die Kinder \u2013 und Jugendarbeit fand damit eine Heimstatt.<br \/>\nBrd. Willy Zw\u00f6nitzer hatte schon vor 1914 Kinder zur Sonntagschule in seine Wohnung eingeladen. In der Zeit des 1. Weltkrieges erh\u00f6hte sich die Zahl der Kinder in der Sonntagschule auf 100 \u2013 120. Auch die Jugend organisierte sich im Jugendbund, wie Bilder aus den 20 er Jahren zeigen.<br \/>\nIn den Jahren 1920 \u2013 1940 stieg die Zahl der Mitglieder kontinuierlich an. Nach dem 2. Weltkrieg, als die Not gro\u00df war und die Suche nach Gott ebenso, konnte der Saal die Menschen kaum fassen, die unter Gottes Wort kamen. So wurde schon damals der Gedanke laut, \u201eWir m\u00fcssen bauen!\u201c<br \/>\n1957 wurde das 50 j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Gemeinde gefeiert. Wie wunderbar Gottes Wege sind, konnte sie kurz vorher erleben. Einen Tag vor Jubil\u00e4umsbeginn kam brieflich die Genehmigung zum Erwerb des Hauses. So konnte rechte Festfreude aufkommen. Dass das Jubil\u00e4um 1957 gefeiert wurde, ergibt sich daraus, dass man damals das Datum der ersten regelm\u00e4\u00dfigen Versammlungen als Grundlage genommen hat. In einer Festwoche kamen ehemalige Prediger und die Ch\u00f6re der Nachbargemeinden zu Wort.<br \/>\nNoch einmal zu baulichen Begebenheiten: 1962 stellte man bei der Vorbereitung zum Kellerausbau fest, dass die gesamte Balkenlage des Saalbodens v\u00f6llig morsch war, und es an ein Wunder grenzte, dass nichts passiert ist. So wurde also erst einmal der Saalboden entfernt und erneuert und auch das Kellergescho\u00df ausgebaut. Es entstanden, Jugendraum, Garderobe, Heizungs- und Kellerr\u00e4ume.<br \/>\n\u00dcber ein reiches Gemeindeleben geben die vielen Berichte zu den Bezirkskonferenzen Zeugnis.<br \/>\nGemischter Chor, Posaunenchor, Mandolinenchor, Terzett, M\u00e4nnerchor, um nur einmal die musikalischen Dienstgruppen aufzuz\u00e4hlen, bereichern die Gottesdienste und loben unseren Sch\u00f6pfer. Auch die Jugendmusik hielt mit Gr\u00fcndung der Band \u201ePraise our Lord\u201c 1977 ihren Einzug ins Gemeindeleben. 1991 l\u00f6ste sie sich auf, aber es entstand inzwischen eine neue Band, die den Dienst f\u00fcr Gott an den jungen Menschen und nicht zuletzt auch an der eigenen Gemeinde weiterf\u00fchrt.<br \/>\nAm 6. September 1981 wurde das Orgelpositiv der Firma Sauer, Frankfurt\/O. in einem Festgottesdienst und anschlie\u00dfendem Konzert mit Pastor Dieter Fleischmann eingeweiht.<br \/>\nAuch in den siebziger und achtziger Jahren blieb der Gedanke an eine Erweiterung des Kirchsaales lebendig, wurde aber trotz des beengten\u00a0 Platzes immer wieder aufgeschoben.<br \/>\n1985 feierte man das 80 j\u00e4hrige Gemeindejubil\u00e4um. Bischof Armin H\u00e4rtel hielt am ersten Sonntag der Festwoche im Festgottesdienst die Predigt. Pastoren und Ch\u00f6re der Nachbargemeinden gestalteten in der Woche Gemeindeabende aus<br \/>\nEnde der 80 er Jahre wurden die Planungen zum Kirchbau ernsthaft betrieben und einige Umbaum\u00f6glichkeiten in Erw\u00e4gung gezogen.<br \/>\nMit der politischen Wende 1989 legte man diese erstmal auf Eis und begann Mitte der 90 ger Jahre mit neuen Planungen, die aber jetzt eindeutig in Richtung Kirchenneubau und nicht mehr nur Umbau gingen.<br \/>\nSo wurde nach einer Planungsphase mit Gottes Hilfe der Bau am 1. April 2000 mit dem ersten Spatenstich begonnen. Grundsteinlegung erfolgte am 6. Mai 2000 und die Einweihung des neuen Saales am 31. Oktober desselben Jahres. Der alte Saal und die R\u00e4ume im Untergescho\u00df wurden danach ausgebaut und erhielten zum Teil neue Funktionen. Als Abschluss der Bauarbeiten kann man den 27.05.2001 sehen, als in einem festlichen Gottesdienst mit Bischof Walter Klaiber die Gemeinde und viele G\u00e4ste Gott lobten und dankten f\u00fcr die erwiesene Treue und die vollendete Kreuzkirche.<br \/>\n100 Jahre sind eine lange Zeit, 2 Weltkriege, 2 Diktaturen, Leid und Hunger, Benachteiligungen und Ablehnung, aber auch Glauben, Treue, Frohsinn, Hoffnung und Liebe zum N\u00e4chsten pr\u00e4gten unsere Gemeinde. Das soll auch f\u00fcr die kommenden Jahre, die der Herr uns noch schenkt, gelten. Glaube, Hoffnung, Liebe soll unsere Gemeinde ausstrahlen in diese Welt. Das schenke uns Gott, der Herr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anfang ist untrennbar mit den Namen Paul Mauersberger und Max Nestler verbunden. Ersterer kam w\u00e4hrend seiner Dienstzeit beim Milit\u00e4r in Grimma zum lebendigen Glauben an den Herrn Jesus. 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